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DOOH aktiviert. Aber wo?
Viele betrachten Out-of-Home (OOH) noch immer als klassischen Reichweitenkanal. Sichtbarkeit schaffen, Markenbekanntheit erhöhen – und damit endet der Effekt. Die aktuelle MAX-Studie 2026 von WallDecaux zeichnet jedoch ein anderes Bild.
- Maike Meissner
65 % der Konsumentinnen und Konsumenten reagieren aktiv auf Außenwerbung. Sie informieren sich weiter, besuchen Websites, suchen nach Angeboten oder kaufen direkt. Aus einem analogen Werbekontakt kann innerhalb weniger Sekunden eine digitale Interaktion entstehen.
Die Zahlen verdeutlichen diese Entwicklung:
- 65 % reagieren aktiv auf einen Kontakt mit (D)OOH.
- 47 % informieren sich anschließend mobil über ein beworbenes Angebot.
- 88 % shoppen zumindest gelegentlich mobil von unterwegs.
- Bei der Gen Z liegt die mobile Aktivierungsrate nach DOOH-Kontakt sogar bei 74 %.
Out-of-Home ist damit längst mehr als ein Reichweitenmedium. Es entwickelt sich zu einem wichtigen Einstiegspunkt in die digitale Customer Journey.
Die entscheidende Frage lautet heute nicht mehr, ob Out-of-Home eingesetzt werden sollte. Viel wichtiger ist, wann, wo und in welcher Kombination mit anderen Kanälen es den größten Beitrag zur Kampagnenwirkung leistet.
DOOH entfaltet seine Wirkung vor allem dort, wo Frequenz auf Relevanz trifft. Urbane Lagen mit hoher Passantendichte, Standorte in der Nähe von Verkehrsknotenpunkten oder Einkaufszonen – und Zielgruppen, die unterwegs entscheiden. Wo hingegen das Einzugsgebiet kleiner, die Zielgruppe älter oder der Wettbewerb im Außenraum bereits stark ist, können Print, Audio oder lokale Digitalmaßnahmen den größeren Hebel bieten.
Gerade für Unternehmen mit vielen Standorten wird das zur strategischen Herausforderung. Eine DOOH-Kampagne kann in einer hochfrequentierten Innenstadtfiliale starke Impulse auslösen, während an einem anderen Standort lokale Besonderheiten, Wettbewerbsaktivitäten oder Zielgruppenstrukturen einen anderen Mediamix sinnvoll machen.
Deshalb reicht eine kanalorientierte Planung heute häufig nicht mehr aus. Erfolgreiche Mediastrategien berücksichtigen die Besonderheiten jedes einzelnen Standorts und steuern Budgets dort, wo sie die größte Wirkung entfalten.
Standortdenken statt Kanaldenken
Genau hier setzt unser Ansatz an.
Wir betrachten Mediaplanung nicht isoliert nach einzelnen Kanälen, sondern aus der Perspektive des Standorts. Daten, Geo-Intelligence und regionale Marktbedingungen bilden die Grundlage, um Kanäle optimal aufeinander abzustimmen und Budgets gezielt einzusetzen.
Mit der smart media world lassen sich kanalübergreifende Kampagnen standortbezogen planen, koordinieren und auswerten. So entsteht aus Reichweite messbare Wirkung – abgestimmt auf die Anforderungen jedes einzelnen Marktes.
Denn am Ende entscheidet nicht der einzelne Kanal über den Erfolg einer Kampagne, sondern das Zusammenspiel aller Maßnahmen am richtigen Ort und zum richtigen Zeitpunkt.
Wir buchen nicht nur Media – wir steuern Wirkung.
Quelle: WallDecaux MAX-Studie 2026 „DOOH als Brücke zwischen den Welten“ (u. a. 65 % aktive Reaktion auf (D)OOH, 47 % mobile Informationssuche, 88 % Mobile Shopping unterwegs, 74 % Aktivierung der Gen Z nach DOOH-Kontakt).