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Der Mittelstand muss nicht lauter werden. Nur präziser.

Gestern hat unsere Geschäftsführerin Bettina Krambo beim Mittelstand-Digital Zentrum Handel einen Satz ausgesprochen, der vielen aus der Seele sprach:

„Lautstärke ist ein Spiel, das der Mittelstand verliert.“

Denn viele filialisierte Händler versuchen noch immer, mit begrenzten Budgets gegen Unternehmen anzutreten, die auf allen Kanälen gleichzeitig präsent sind.

Millionenbudgets.

Maximale Reichweite.

Dauerpräsenz.

Das können sich große Handelsketten leisten.

Der Mittelstand nicht.

Und genau darin liegt seine Chance.

Wer mit kleinerem Budget auf demselben Spielfeld lauter werden will, verliert zweimal: einmal das Geld – und am Ende auch das Spiel.

Der eigentliche Hebel ist heute nicht mehr Reichweite.

Er heißt Präzision.

Die Stärke des Mittelstands ist seine Nähe: eine reale Region, eine konkrete Filiale und echte Kund:innen im tatsächlichen Einzugsgebiet.

Genau dieser Heimvorteil lässt sich heute datenbasiert nutzen:

✔ Werbedruck nur dort, wo eine Filiale tatsächlich erreichbar ist – statt „irgendwo im Netz“

✔ Die richtigen Menschen im richtigen Moment entlang ihrer Customer Journey ansprechen – kurz bevor die Kaufentscheidung fällt

✔ Jede Filiale individuell steuern – denn Kiel ist nicht München und jede Region hat ihre eigene Dynamik

Und genau hier beginnt eine unbequeme Frage:

Woran messen wir eigentlich Erfolg?

Klicks.

Impressionen.

CTR.

Sie sehen im Reporting gut aus.

Aber sie beantworten nicht die einzige Frage, die für einen stationären Händler wirklich zählt:

Kommt am Ende jemand in die Filiale?

Deshalb arbeiten wir mit einer Leitkennzahl, die für stationäre Händler wirklich relevant ist:

Cost per Store Visit.

Was kostet ein zusätzlicher Besuch in Ihrer Filiale?

Diese Kennzahl macht jeden eingesetzten Euro vergleichbar.

Sie übersetzt Media nicht in Sichtbarkeit, sondern in tatsächliche Frequenz am POS.

Und genau dadurch werden Budgets steuerbar – besonders dann, wenn sie begrenzt sind.

Dass Präzision heute wichtiger ist als Lautstärke, zeigt sich auch in der Praxis.

In einem Kundenfall erzielte ein Omnichannel-Setup gegenüber einer klassischen Monochannel-Aussteuerung – bei identischem Budget – folgende Ergebnisse:

Umsatz: +20 %

Footfall: +9 %

ROAS: 4,5

Relevante Kontakte im Einzugsgebiet: +300 %

Nicht mehr Budget.

Dasselbe Budget.

Nur intelligenter gesteuert.

Zum Abschluss des Vortrags haben wir drei Maßnahmen mitgegeben, die nahezu jedes Handelsunternehmen sofort umsetzen kann:

  1. Nutzen Sie die Daten, die bereits vorhanden sind.

Kassenbon, Kundenkarte, Newsletter oder Öffnungszeiten-Peaks zeigen oft bereits sehr genau, wer wann was kauft. Daraus lassen sich ohne zusätzliche Tools erste Personas und Zielgruppen ableiten.

  1. Definieren Sie Ihr tatsächliches Einzugsgebiet.

Woher kommen Ihre Kund:innen wirklich?

Wer Werbung dort konzentriert, wo Menschen tatsächlich einkaufen können, reduziert Streuverluste sofort.

  1. Legen Sie eine Leitkennzahl fest.

Besuche.

Einlösungen.

Anfragen.

Nicht möglichst viele KPIs verfolgen – sondern eine Kennzahl auswählen, an der sich jede Marketingmaßnahme messen lassen muss.

Seit über 55 Jahren denken wir Handelsmarketing vom Standort aus – nicht vom Kanal.

Nicht lauter.

Sondern wirksamer.

Denn Wirkung entsteht nicht dort, wo Werbung ausgespielt wird.

Sie entsteht dort, wo Menschen tatsächlich die Filiale betreten.

Wir buchen nicht nur Media – wir steuern Wirkung.

Möchten Sie wissen, was ein zusätzlicher Besuch in Ihrer Filiale heute kostet – und wie sich diese Zahl nachhaltig senken lässt?

Dann sprechen Sie mit uns.