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Retail Media wächst – aber nicht jeder profitiert gleich davon

Die Zahlen sprechen für sich: Retail Media ist eines der am schnellsten wachsenden Segmente im digitalen Werbemarkt. Händler wie Amazon, Zalando oder REWE investieren massiv in eigene Werbeplattformen – und werden damit selbst zu Medienanbietern.

Für Marken und Mediaplanende eröffnet das echte Chancen. Aber auch neue Komplexität.

Was Retail Media heute leistet – und was nicht:

Der Hype ist real – aber differenziert zu betrachten

Retail Media punktet mit einem klaren Vorteil: Werbung erreicht Menschen genau dann, wenn sie kaufbereit sind. Die Conversion-Nähe ist kaum zu schlagen. Allerdings variieren Reichweite, Datenqualität und Messbarkeit je nach Plattform erheblich.

First-Party-Daten als eigentlicher Wert

Das wahre Asset hinter Retail Media sind die Einkaufsdaten der Händler. Wer diese Daten versteht und richtig einsetzt, kann Zielgruppen mit einer Präzision ansprechen, die klassische Mediaplanung nicht erreicht – on-site wie off-site.

Isolation ist der größte Fehler

Retail Media als Einzelmaßnahme bleibt hinter seinem Potenzial zurück. Die stärksten Ergebnisse entstehen, wenn es konsequent in eine übergreifende Mediastrategie eingebettet wird – abgestimmt auf klassische Kanäle, digitale Kampagnen und die POS-Kommunikation vor Ort.

Unsere Einschätzung

Die Frage ist nicht mehr ob Retail Media, sondern wie es strategisch und kanalübergreifend integriert wird – ohne dabei Effizienz und Messbarkeit aus dem Blick zu verlieren.

Wie geht ihr in eurer Mediaplanung mit der wachsenden Retail-Media-Landschaft um? Wir freuen uns auf den Austausch.