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Der nächste große Werbekanal ist vielleicht gar kein Kanal
Werbung taucht zunehmend dort auf, wo Menschen nicht mehr nur suchen oder scrollen, sondern bereits konkret über eine Entscheidung sprechen.
- Maike Meissner
Seit dem 24. August sind ChatGPT Ads auch in Deutschland verfügbar. Damit erreicht Werbung einen neuen Nutzungsmoment: Menschen formulieren nicht nur Suchbegriffe, sondern beschreiben Ziele, Anforderungen und Entscheidungssituationen – sie recherchieren, vergleichen und wägen Optionen ab.
Zum Beispiel:
„Welche Laufschuhe eignen sich für mich als Anfänger, wenn ich hauptsächlich auf Asphalt laufe?“
Das ist mehr als eine Suche nach einem Produkt. In solchen Fragen stecken bereits Bedarf, Nutzungssituation und konkrete Kriterien.
Und genau das macht die Entwicklung für Marketingverantwortliche interessant.
Von Search zu Retail Media zu Conversational Ads
ChatGPT Ads sind dabei nur der aktuelle Anlass.
Die größere Entwicklung läuft schon länger: Werbung rückt immer näher an konkrete Entscheidungssituationen heran.
Search erreicht Menschen, wenn sie aktiv nach etwas suchen.
Retail Media erreicht sie in unmittelbarer Nähe zum Kauf.
Conversational Ads bringen Werbung nun in einen Kontext, in dem Bedürfnisse und Anforderungen bereits im Dialog formuliert werden.
Für Mediaplanung verändert das die Perspektive.
Die entscheidende Frage lautet weniger:
„Welchen Kanal sollten wir buchen?“
Sondern zunehmend:
„In welcher Situation können wir für welche Menschen relevant sein?“
Relevanz entsteht nicht allein durch den Kanal
Ein neues Werbeformat garantiert noch keine Wirkung.
Gerade für Unternehmen mit vielen Filialen oder regional unterschiedlichen Märkten kommt eine weitere Dimension hinzu: der Standort.
Denn dieselbe Entscheidung kann in München anders aussehen als in Oldenburg oder Leipzig. Sortiment, Wettbewerb, Einzugsgebiet, Kaufkraft, Mobilität und lokale Nachfrage unterscheiden sich.
Für filialisierte Unternehmen entsteht Relevanz deshalb erst dann, wenn Zielgruppe, lokaler Markt und Nutzungssituation zusammenpassen – und der gewählte Kontaktpunkt genau dort eine sinnvolle Aufgabe erfüllt.
Genau deshalb denken wir bei Sommer & Goßmann Kampagnen nicht vom einzelnen Kanal aus.
Wir denken vom Markt und vom Standort aus.
Mit datenbasierter Geo-Intelligence entscheiden wir, wo welche Maßnahme tatsächlich trägt – unabhängig davon, ob der Kontaktpunkt Search, OOH, Print, Retail Media oder künftig Conversational Ads heißt.
Der Kanal wird austauschbarer. Die Relevanz nicht.
Neue Werbeumfelder werden kommen. Andere verlieren an Bedeutung. Und manche werden sich grundlegend verändern.
Für Marketingverantwortliche bedeutet das vor allem: Neue Kontaktpunkte sollten nicht automatisch zusätzliche Budgets auslösen. Entscheidend ist, welche konkrete Aufgabe sie für Kunden, Märkte und Standorte übernehmen können.
Darin liegt der Unterschied zwischen Media buchen und Media steuern.
Wir buchen nicht nur Media – wir steuern Wirkung.
Wie gut passt Ihr heutiger Mediamix zu Ihren Standorten?
Mit unserem Standort-Check analysieren wir für bis zu fünf Standorte kostenlos, wo Optimierungspotenziale in der lokalen Mediaplanung liegen – inklusive datenbasierter Media-Empfehlung.