Kaufzurückhaltung steigt. Was muss Angebotswerbung jetzt leisten?
Wer sich online über Angebote informiert, bleibt auch digital? Nicht unbedingt.
Wer sich online über Angebote informiert, bleibt auch digital? Nicht unbedingt.
CPC und CPE gehören zum Grundwortschatz digitaler Werbung. Trotzdem stehen sie in Reportings oft nebeneinander, als ließen sie sich direkt vergleichen – etwa wenn Kanäle mit unterschiedlichen Abrechnungsmodellen in einer Übersicht landen. Hier entstehen Fehlschlüsse.
Die Grenzen zwischen einzelnen Kanälen verschwimmen zunehmend. Social Media wird zur Suchplattform, Connected TV gewinnt an Gewicht und datenbasierte Zielgruppenansprache wird präziser. Unser Team war vor Ort, hat Gespräche mit Partnern geführt, neue Entwicklungen kennengelernt und Impulse gesammelt, die für unsere tägliche Arbeit mit Marken und Handelsunternehmen relevant sind.
Black Friday ist der lauteste Tag im Handelsjahr. Push-Notifications, Social Ads, E-Mail-Flut, Prospekte im Briefkasten – alle Kanäle schreien gleichzeitig um Aufmerksamkeit.
Im Marketing werden TKP, CPC, Reichweite und ROAS gemessen, optimiert und berichtet. Viele Kampagnen sind bis auf den letzten Cent durchkalkuliert. Eine Frage bleibt dabei erstaunlich oft außen vor: Was kostet eine Kampagne zusätzlich zum eigentlichen Mediaeinsatz?
Ende August stellt Google bei Local Inventory Ads die Weichen neu: Lokale Bestandsdaten werden noch enger in Shopping-Kampagnen integriert.
Spannend daran ist weniger das einzelne Google-Feature. Spannend ist die Logik dahinter: Die reale Situation einer Filiale wird zunehmend zum Input für digitale Werbung.
Im deutschen Lebensmittelhandel läuft gerade eine öffentliche Debatte über Bonus-Apps und personalisierte Rabatte. Wer profitiert, wer zahlt drauf – und ist das eigentlich fair für alle Kunden?
Die Frage ist berechtigt. Aber sie lenkt vom eigentlich interessanten Punkt ab.
Denn hinter solchen Programmen stecken längst nicht nur Rabattsysteme. Sie sind auch Erkenntnisquellen: Wer kauft ein? Was wird gekauft? Wann? Und – für die regionale Marktsteuerung besonders spannend – aus welchen Gebieten kommen die Kunden einer Filiale tatsächlich?
Lange wurden sie angekündigt. Jetzt werden sie Realität: Auf den werbefinanzierten Angeboten von Amazon Prime Video und Netflix erscheinen sogenannte Pause Ads – Werbung genau dann, wenn Zuschauer einen Film oder eine Serie pausieren. Ein Moment, den sie selbst gewählt haben und in dem ihre Aufmerksamkeit nicht auf der Handlung liegt.
Vergangene Woche waren wir beim dm Agenturtag im dialogicum in Karlsruhe. Kaum ein Thema prägte die Gespräche so stark wie Künstliche Intelligenz.
Aufgefallen ist uns dabei vor allem eines: Die spannendsten Anwendungen sind nicht die spektakulärsten.
Viele betrachten Out-of-Home (OOH) noch immer als klassischen Reichweitenkanal. Sichtbarkeit schaffen, Markenbekanntheit erhöhen – und damit endet der Effekt. Die aktuelle MAX-Studie 2026 von WallDecaux zeichnet jedoch ein anderes Bild.
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